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Was ist eine Mammographie?

Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Die Mammographie wird einerseits zur Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt (Mammographie-Screening), wenn noch keine Symptome vorliegen, undhilft andererseits bei der Abklärung von bereits bekannten tumorverdächtigen Befunden (kurative Mammographie)

Wie funktioniert die Mammographie?

Die Untersuchung erfolgt an speziellen Röntgengeräten, wir verwenden von GE den Senograph 2000D. Die angewendete Röntgenstrahlung ist eine weiche Strahlung und liefert sehr kontrastreiche Aufnahmen. Dabei können bereits kleine, nicht tastbare Gewebeinformationen erkannt werden. Jede Brust wird aus zwei oder mehr Richtungen aufgenommen. Die Aufnahmen erfolgen auf Bildplatten (CR)oder mit volldigitalen Detektoren.

Was passiert während der Untersuchung?

Die Untersuchung erfolgt im Stehen oder im Sitzen. Während der Aufnahme wird die Brust zwischen zwei Plexiglasplatten komprimiert, um Bewegung zu vermeiden und die Strahlendosis gering zu halten. Die Röntgenstrahlen durchdringen während der sehr kurzen Untersuchungszeit die Brust, werden an unterschiedlichen Gewebearten und Strukture (Muskeln, Fettgewebe, Drüsenkörper, Mikrokalk, Karzinomo) unterschiedlich geschwächt und dann am Film oder Detektor registriert, elektronisch aufbereitet und im Computer in Grauwerte umgerechnet. Durch die sog. Fensterung lassen sich unterschiedliche Gewebearten (z.B. Lunge, Knochen, Weichteile) besonders detailreich darstellen. Mit mathematischen Verfahren können beliebige Schnitte und dreidimensionale Bilder berechnet werden.

Was sollten Sie noch wissen?

Die mammographische Röntgenuntersuchung an sich ist absolut schmerzfrei. Lediglich die kurze Kompression kann etwas schmerzen. Röntgenaufnahmen sind nur bei häufiger Anwendung oder sehr hohen Dosen gesundheitlich bedenklich. Moderne Mammographiegeräte besitzen meist mehrere Anoden-Filter-Kombination, so dass abhängig von der Dichte und Dicke der Brust immer mit geringster Röntgendosis gearbeitet werden kann. Bei digitalen Aufnahmetechniken hilft die sofortge Qualiätskontrolle, Aufnahmewiederholungen zu vermeiden. Beim Screening ist meist kein Arzt anwesend; Sie erhalten aufgrund des Befundungsverfahrens das schriftliche Ergebnis erst nach eingen Tagen. Bitte weisen Sie vor der Untersuchung in jedem Fall auf eine bestehende Schwangerschaft hin.


bösartiger (maligner) Tumor  


bösartiger (maligner) Tumor  

In folgenden Fällen wird eine Mammographie erstellt:

• Bei der Vorsorge im Screening-Programm ohne Vorliegen von Symptomen.
• Bei Vorliegen von Symptomen wie einem Knoten in der Brust, einer Verhärtung der Brust oder von Teilen der Brust und bei tastbaren vergrößerten Lymphknoten in der Achselhöhle.
• Bei erhöhtem Risiko für Brustkrebs: Das besteht bei eigener Krebserkrankung, Krebsvorstufen oder Brustkrebs in der Familie.